Informationen zur Erhebung personenbezogener Daten

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Philip Roth

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  Arbeitspaket Netzwerkforschung Urheberrecht: © WissProKMU Arbeitspaket Netzwerkforschung

Gegenstand der Untersuchung

In der Forschung zur Wirkung von staatlich geförderten Verbundforschungsprojekten hat sich gezeigt, dass diese Projekte überdauernde Kooperationsbeziehungen von maßgeblicher Bedeutung für die nachhaltig positive Wirkung der Projekte sind. Vor diesem Hintergrund untersucht das Forschungsprojekt WissProKMU die Formation von interorganisationalen Kooperationsbeziehungen im Kontext von staatlich geförderten Verbundforschungsprojekten. Es zielt darauf ab zu verstehen, in welcher Weise und in welchem Maße dieser Prozess durch unterschiedliche Faktoren strukturiert wird. Auf Grundlage der angestrebten Erkenntnisse soll es u.a. möglich werden, die Formation solcher Beziehungen durch wissenschaftlich fundierte Maßnahmen gezielt zu fördern.

Inhalt der Datenerhebung

Die Datenerhebung erfolgt durch eine Kombination aus standardisiertem Beziehungsfragebogen und leitfadengestütztem Interview. Der Untersuchungsgegenstand macht es erforderlich in beiden Fällen personenbezogene Informationen zu erfragen. Im Fragebogen wird nach der Ausprägung der Beziehungen zu den Projektpartnern gefragt. Im Interview wird die Entwicklung einzelner Beziehungen rekonstruiert.

Die Verantwortlichen tragen dafür Sorge, dass alle erhobenen Daten streng vertraulich behandelt und ausschließlich zum vereinbarten Zweck verwendet werden. Die Verantwortlichen sowie jede/r Mitarbeiter*in des Instituts für Soziologie der RWTH Aachen University, unterliegen der Schweigepflicht und sind auf das Datengeheimnis verpflichtet, d.h. sie dürfen mit niemanden über personenbezogene Daten aus den erhobenen Interviews sprechen oder sie in anderer Form teilen.

Erhebung und Verarbeitung der Daten

Das Interview wird aufgezeichnet und ggf. abgetippt. Die Transkription erfolgt durch die Projektmitarbeiter*innen. Innerhalb der Abschriften werden sämtliche personenbezogene Daten, wie bspw. Eigennamen oder Namen von Unternehmen oder Abteilungen, pseudonymisiert. Ebenso werden die mit dem Fragebogen erhobenen Daten pseudonymisiert. Pseudonymisierung bedeutet, dass sämtlichen im Interview oder Fragebogen genannten Personen oder Einrichtungen in der Weiterberarbeitung ein anderer Name zugewiesen wird. Zeitgleich dokumentiert eine Liste, welche Person/Einrichtung zu welchem der neu zugewiesenen Namen gehört. Auch die Interviews als Ganzes werden pseudonymisiert. Die Datensätze enthalten somit keinerlei Informationen zu Personen. Die Dateien mit den Klarnamen (Fragebögen und Audiodateien) werden im Rahmen dieses Vorgangs vernichtet.

Aufbewahrung der Daten

Die erhobenen Daten sind auf einem gesicherten Laufwerk des Instituts für Soziologie der RWTH Aachen University gespeichert, auf das nur die Projektmitarbeiter*innen Zugriff haben. Die Audiodateien werden nach Abschluss der Auswertung vollständig gelöscht. Die Zuordnungslisten und damit auch sämtliche personenbezogenen Daten werden sicher und getrennt von den Audiodateien und Abschriften aufbewahrt. Auch auf diese Dokumente hat lediglich die Projektleitung Zugriff. Nach Abschließen der Auswertung der Interviews werden auch diese Zuordnungslisten vernichtet. Die Abschriften werden, auch nach Ende des Projekts, für weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen sicher aufbewahrt. Gemäß den Regeln guter wissenschaftlicher Praxis werden die Abschriften für insgesamt zehn Jahre im Institut für Soziologie der RWTH Aachen University gespeichert und anschließend vollständig gelöscht. Da spätestens nach Abschluss des Projekts die Audiodateien, sämtliche personenbezogenen Daten sowie die Zuordnungslisten gelöscht werden, sind die Abschriften ab diesem Zeitpunkt komplett anonymisiert.