SerWiss

Ansprechpartner

Name

Prof. Dr. Stefan Schweiger

Projektkoordinator

E-Mail

E-Mail
 

Integrierte Geschäftsmodell- und Arbeitsgestaltung für die internationale Bereitstellung und Vermarktung von Service-Wissen

Logo SerWiss  

Ausgangssituation

Als einer der größten Wirtschaftszweige in Deutschland steht die mittelständische Investitionsgüterindustrie aufgrund der zunehmenden Digitalisierung unter hohem Veränderungsdruck. Dieser wirkt sich insbesondere auf das Angebot produktbegleitender Dienstleistungen aus, welche für die Unternehmen von erheblicher Zukunftsrelevanz sind. Aufgrund der Personalintensität des zunehmend internationalen Dienstleistungsgeschäfts und bereits heute vorhandener Engpässe an Servicepersonal sind die Konzeption und Umsetzung zukunftsfähiger, dienstleistungsbasierter Geschäftsmodelle und damit verbundene neue Formen der Arbeitsgestaltung für die mittelständischen Unternehmen zentrale Aufgaben. Hierbei gilt es auch bisher unterrepräsentierte Personenkreise sowie flexiblere Arbeitszeitmodelle zu erschließen, die gegenwärtig mit dem durch häufige Reisetätigkeit geprägten Berufsbild kaum vereinbar sind. Der Schlüssel liegt dabei in der strukturierten Digitalisierung von Service-relevantem Wissen, wodurch eine Entkoppelung von Leistungsnachfrage und -erbringung möglich wird.

Ziel des Forschungsprojekts

Das übergeordnete Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines integrierten Ansatzes, der mittelständische Investitionsgüterhersteller dazu befähigt, Service-Wissen auf der Grundlage eines digitalen Lösungskonzeptes unter Gewährleistung einer humanen Arbeitsgestaltung effizient zu generieren und international bereitzustellen und zu vermarkten. Dieser integrierte Ansatz umfasst die Geschäftsmodell-, die Prozess- sowie die Infrastrukturebene. Darüber hinaus steht die Entwicklung digitaler Werkzeuge im Fokus, die sowohl die Hardware- (Datenbrillen) als auch Software-seitige (App) Unterstützung der Service-Arbeit beinhaltet.

Gesellschaftlicher Mehrwert

Die beteiligten Unternehmenspartner werden die erarbeiteten Konzepte umsetzen und langfristig weiterentwickeln. Ebenfalls werden sie über Ihre Partnernetzwerke sowie konkrete Vertriebs- und Marketingaktivitäten zu Verbreitung der Konzepte nach Projektende beitragen. Die Entwicklung der Geschäftsmodellmuster und Referenzprozesse stellt eine breite Übertragbarkeit auf unterschiedliche Segmente der mittelständisch geprägten Investitionsgüterindustrie sicher. Service-Foren und Erfahrungsaustauschkreise werden bereits während der Projektlaufzeit den Transfer der Ergebnisse zu weiteren Unternehmen sicherstellen. Auch die Einbindung von Innovations- und Technologieberatern der IHK und der AFSMI wird zur breiteren Nutzung der Ergebnisse beitragen. Durch Dissertationen, Publikationen, Fachvorträge, Einbezug der Ergebnisse in die Lehre sowie Transferaktivitäten wird eine breite akademische Verwertung der Ergebnisse stattfinden.

Alle Informationen zum Projekt und den Projektpartnern finden Sie hier!